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Aktuelle Nachrichten über Fukushima / Tschernobyl / Asse usw.

Atomreaktor Tihange (Belgien) soll wieder in Betrieb genommen werden

Der Atomreaktor Tihange, nahe der deutschen Grenze, soll trotz ca. 16.000 Rissen wieder in Betrieb genommen werden. Dieses ist unverantwortlich. Auch hier erkennt man, dass das Interesse der Industrie Vorrang vor dem Schutz der Bevölkerung hat. Eine Umfrage in den umliegenden deutschen Städten bei den Bürgermeistern ergab, dass es keinen Katastrophenschutz in dieser Richtung gibt. Das Erste berichtet, dass die Folgen eines Störfalls auch in Deutschland leidvoll zu spüren wären.  

 

Atomreaktor wieder in Betrieb genommen

Obwohl 70-80 % aller Japaner gegen eine Wiederinbetriebnahme der Atomreaktoren sind hat die japanische Regierung das Wiederanfahren des Atomreaktors Sendai in der südwestlichen Provinz Kagoshima genehmigt. Der Betreiber schaltete den Block1 des Reaktors wieder an. Wieder einmal siegten die Industrie und deren korrupten Manager. Auch in Japan zählt die Meinung des Volkes nicht.

Wieviel Elend und Katastrophen müssen noch passieren, bis auch die "Mächtigen" begreifen, dass sie es sind, die auf diesem Globus Krieg und Elend herbeiführen. 

 

Atomausstieg in Frankreich

Endlich denkt auch Frankreich über einen Atomausstieg nach und will seinen Anteil von derzeit 75 Prozent Atomstrom bis 2025 auf 50 Prozent reduzieren. Damit dieses jedoch forciert wird, heißt es weiter auf die Straße zu gehen. Auch Frankreich muss endlich einsehen, dass der endgültige Ausstieg aus der Atomenergie die einzig richtige Lösung ist.

Daher heißt es, die Bewegungen in Frankreich zu unterstützen.

 

13.02.2015 

Schilddrüsenkrebs in Fukushima

Wie die Ärzteorganisation IPPNW mitteilte, wurden bei fast 58 Prozent von 60505 Kindern (das sind bei 35093 Kindern) Knoten und Zysten in der Schilddrüse festgestellt.

Und dann denkt Japan noch über die Wiederinbetriebnahme der AKWs nach. An diesem Beispiel erkennt man, wie skrupellos die Politiker sind.

 

EU genehmigt die Subventionierung für den Bau von einem Atom-Meiler in GB

Im Südwesten der Insel soll die Anlage Hinkley Point C mit zwei neuen Druckwasser-Reaktoren bis zum Jahre 2023 in Betrieb genommen werden. Da sich Atomkraftwerke nicht mehr wirtschaftlich betrieben lassen will das Kabinett Cameron aus diesem Grund für sämtliche Kredite bürgen und zudem einen Abnahmepreis von 11 Cent pro Kilowatt für 35 Jahre garantieren.  

Gegen diese Subventionierung klagen zu Recht die deutschen Strom-Unternehmen. Im Gegensatz zur deutschen Regierung, die nicht gegen diese Subventionierung vorgehen will, denken die Staaten Österreich und Luxemburg über eine Klage nach.

 

EnBW denkt über ein Atommülllager im Ausland nach

Das Unternehmen ist sich laut Chef des kommunalen Zweckverbandes Oberschwäbische Elektrizitätswerke Herrn Heinz Seiffert ziemlich sicher, dass es der Politik in einem so dicht besiedelten Gebiet wie Deutschland nicht gelingt, einen geologisch geeigneten Standort für ein Endlager zu finden.

 

10.02.2015

Behinderungen durch Bärgida/NoBärgida

In den letzten drei Wochen mussten die AktivistInnen der Mahnwache Fukushima am Kanzleramt an jedem Montag bedingt durch die Demonstrationen der Bärgida und NoBärgida hinnehmen. Das führte sogar so weit, dass man die AktivistInnen den Zugang zu unserer Mahnwache verweigerte. Selbst das Verlassen des Gebietes wurde erschwert. Diese Vorgehensweise der Polizei/Bundespolizei kann nicht hingenommen werden. Es muss ein uneingeschränkter Zugang zur Mahnwache gewährleistet sein. Aus diesem Grund werde ich mich unverzüglich mit der Versammlungsbehörde in Verbindung setzen. Sobald ich eine Rückmeldung habe, gebe ich diese bekannt. (Lutz)

 

Dezember 2014

Ukrainischer Reaktor hat sich im Dezember 2014 abgeschaltet

Warum einer der sechs Reaktorblöcke in Saporoschje sich selbst abgeschaltet hat, darüber konnte man bisher nichts erfahren. Der Konzern teilte lediglich mit, es seien keine erhöhten Strahlenwerte festgestellt worden.

Der Krieg in der Ukraine erhöht zusätzlich die Gefahr, dass Terroristen auf die Idee kommen, Atomreaktoren als Ziel von Angriffen zu nutzen

 

Drohnen über AKWs in Frankreich

Laut Medien gab es in Frankreich mindestens 30 Drohnenflüge über Atomkraftwerke.

Am Abend des 31. Oktober wurden über sechs Anlagen in Süd. Und Nordfrankreich Drohnen beobachtet.

Lauter einer unabhängigen Studie von Greenpeace präsentierte der Autor John Large sein Gutachten mit dem Fazit, dass französische AKWs durch Drohnen verwundbar sind. Dabei werden Szenarien benannt, dass es zum Beispiel möglich wäre, Pumpen der Wasserkanäle außer Kraft zu setzen. Dieses könnte zu einem Störfall wie in Fukushima führen. Die Folge wäre, eine Verstrahlung von Frankreich, Belgien und Deutschland bis nach Schweden.

Aber schon bei der Katastrophe von Tschernobyl behauptete die französische Regierung, dass radioaktive Strahlen an den Grenzen halt machen. Das zeigt schon, wie unverantwortlich unsere Politiker sind.

 

24.08.2014

600ste Mahnwache. Unsere 600ste Mahnwache war ein voller Erfolg. Das dazugehörende Video, das uns Klaus von KIEKE MA FILM BERLIN gemacht hat, stellen wir demnächst ins Netz. Vielen Dank noch einmal an Klaus

 

11.07.2014

Forschungsreaktor Wannsee

Der Presse entnahmen wir, dass der Forschungsreaktor Wannsee aufgrund eines Risses seit über eine halben Jahr abgeschaltet ist. Erst durch eine Nachfrage gelangte dieses an die Öffentlichkeit! Schon an dieser Tatsache kann man erkennen, wie wir hinters Licht geführt werden. Über die Art und den Umfang halten wir Euch auf dem Laufenden.

 

02.06.2014

Fukushima

In Fukushima beginnt der Bau der Grundwasserbarriere. Ob diese Aktion erfolgreich ist bleibt abzuwarten. TEPCO möchte den Boden rund um den AKW vereisen. Stellt sich jedoch die Frage, was passiert mit dem auslaufenden radioaktiven Wasser?

Weiterhin wird "gefiltertes" Wasser in den Pazifik eingeleitet!

Erfolge in Japan!!!

Erstmals ist es AktivistInnen in Japan gelungen die Wiederinbetriebnahme eines AKW zu stoppen. Das Bezirksgericht westlich von Fukui gab einer Klage von 189 Bürgern statt.

 

«Gleiche Werte wie bei Fukushima»

In Biel (Schweiz) wurde mitten in einem Wohngebiet eine große Menge an radioaktivem Radium gemessen.

Bis zu 300 Mikrosievert pro Stunde wurden laut der «SonntagsZeitung» an einigen Stellen der Bieler Altdeponie gemessen, auf der auch Wohnhäuser gebaut wurden.

weiterlesen: www.20min

 

23.05.2014

Von wegen Atomausstieg!

Die ARD berichtete in ihrer Sendung plusminus, dass weiterhin Brennelemente für den Export hergestellt werden. In dem Bericht heißt es unter anderem:

In Deutschland werden auch nach Abschaltung des letzten Atomkraftwerks weiterhin Brennelemente für den Export hergestellt. Die Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau und die Brennelementefabrik im niedersächsischen Lingen erhielten unbefristete Betriebsgenehmigungen. Ein aktueller Antrag des Landes Nordrhein-Westfalens im Bundesrat, das Atomgesetz zu ändern, um die Urananreicherung in Deutschland zu beenden, wurde auf unbestimmte Zeit vertagt.

wer den Artikel weiterlesen möchte nutze folgenden LINK:

ARD/plusminus

 

11.05.2014

Erneuter Zwischenfall in Cattenom

Wieder ein Zwischenfall in Cattenom. Zehn AKW-Arbeiter sind verstrahlt. Die Ursache soll angeblich noch unklar sein. Dennoch zeigt es uns wiederum, wie gefährlich die Atomkraftwerke sind und bekräftigen damit unsere Foderung der sofortigen Abschaltung aller AKWs weltweit. Wer weiß, wie viel Informationen noch  geheim gehalten werden.

 

03.04.2014

Der Tagespresse war zu entnehmen, dass in Deutschland wieder über eine Atomkraftverlängerung nachgedacht wurde. Zudem wird ebenfalls über die Möglichkeit des Frackings nachgedacht.

Das werden wir nicht zulassen. Nähere Informationen in den nächsten Tagen.

 

20.03.2014

 "Deutsche Atomkraftwerke sind unsicher und müssen vom Netz"

Eine aktuell vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) veröffentlichte Studie besagt, dass von den neun in Deutschland noch laufenden Atomkraftwerken nach wie vor enorme Risiken ausgehen. Demnach sei die Mehrzahl der Reaktoren ebenso wenig vor möglichen Erdbeben wie vor Hochwasser geschützt. Hinzu kämen Risiken durch etwaige Brände, altersbedingte Ausfälle der Sicherheitssysteme oder eine generell mangelnde Sicherheitskultur. Zudem sei keines der deutschen Atomkraftwerke ausreichend gegen einen möglichen Ausfall der Stromversorgung abgesichert.

weiter unter Stromauskunft.de

 

12.03.2014

Das sollten Sie unbedingt sehen!!

Das ZDF zeigte eine Reportage über Fukushima mit dem Titel:

„Die Fukushima Lüge“

Hier der LINK zu diesem Video:

http://zoom.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/befc0476-9f54-36cb-bcb9-43012ec8ac62/20271763?doDispatch=2%20\o

 

07.03.2014

Wichtig! Wichtig! Wichtig!

Gronau

Dazu noch eine schreckliche Nachricht, die ich ebenfalls in den letzten Tagen in der Hand hielt. Die Atomfirma URENCO soll privatisiert werden. Die Uranfabrik im westfälischen Gronau soll verkauft werden – so geräuschloswie möglich. Seit 1985 wird in Gronau Uran angereichert. Damit wäre das Unternehmen außer stattlicher Kontrolle und könnte somit zur Atomwaffenproduktion verwendet werden. Die Firma versorgt 31 Prozent des Weltmarktes. Die Urananreicherungsanlage darf trotz des Atomausstieggesetzes auch nach 2022 genutzt werden. Sowohl die Verwendung zur Atomwaffenproduktion, die Privatisierung, wie auch der Betrieb nach 2022 muss verhindert werden

 

21.01.2014

Herr Günther Oettinger will zurück ins Atomzeitalter und auch zurück zur Kohle.

Dazu rechnet er die Zahlen laut Frontal21  vom 21.01.2014 zugunsten der AKW-Betreiber schön. Man fragt sich tatsächlich, was das soll. Hat Oettinger nichts aus der Katastrophe von Fukushima gelernt? Laut diesem Bericht ist Windstrom um 70 Prozent billiger als Atomstrom. Es zählt nur noch der wirtschaftliche Aspekt zugunsten der Betreiber und zum Nachteil der Verbraucher. Frontal21 interviewte einen Projektleiter (Thomas Frey?), der Solaranlagen in Marzahn-Hellersdorf errichtet hat und feststellte, dass diese kostengünstiger sind.

Wir müssen daher weiterhin für unsere Ziele kämpfen.

Hier der Link zu dem Film von Frontal21:  http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/460#/beitrag/video/2072278/EU-Energiepolitik-mit-falschen-Zahlen

 

15.04.2013

Atomfässer verseuchen Ärmelkanal

Rostende Atommüll-Behälter lagern im Ärmelkanal und verseuchen das Wasser. Greenpeace sieht Zusammenhänge mit Krebserkrankungen bei den Küstenbewohnern.

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Endlager Meeresgrund, Dienstag 23.04.   20:15 Uhr ARTE

20.03.2013

Kühlsysteme im havarierten Atomkraftwerk Fukushima wieder in Betrieb

Tokio (AFP) Die nach einer Strompanne ausgefallenen Kühlsysteme für die Abklingbecken im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima laufen wieder. Als letztes sei in der Nacht zum Mittwoch die Kühlung für das Hauptbecken wieder in Betrieb gegangen, teilte der Betreiber Tepco mit. Die Kühlsysteme für die Abklingbecken in den zerstörten Reaktoren konnten laut Tepco schon vorher wieder ans Laufen gebracht werden.

Zeit-online

 

01.03.2013

 

Fukushima: Radioaktiver Fisch mit 5000facher Dosis

Zwei Jahre nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima hat die Weltgesundheitsorganisation WHOein leicht erhöhtes Krebsrisiko in unmittelbar betroffenen Orten festgestellt. Vor allem in einem Radius von bis zu 20 Kilometern um das Atomkraftwerk gebe es zusätzliche Gesundheitsrisiken. Die Umweltorganisation Greenpeace warf der WHO daraufhin eine Verharmlosung von Risiken vor. Der stellvertretende japanische Umweltminister Shinji Inoue machte sich vor Ort ein Bild von den Dekonterminationsarbeiten. Inoue hofft, dass es gelingt, die Gegend weitestgehend zu entseuchen.

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euronews

 

25.02.2013 Hanford

Die Gefahr aus der Tiefe

Aus sechs unterirdischen Atommülltanks in den USA tritt radioaktiv verseuchtes Wasser aus

In der ehemaligen Plutoniumanlage Hanford im US-Staat Washington tritt nuklearer Abfall aus Lecks in sechs unterirdischen Tanks aus. Das teilte Gouverneur Jay Inslee laut Medienberichten mit. Das sei zwar eine beunruhigende Nachricht, es bestünden jedoch derzeit keine Gefahren für die Gesundheit, zitierte unter anderem der Sender CNN am Sonnabend den Gouverneur. Energieminister Steven Chu habe ihn bei einem Treffen informiert. Die Lecks müssten gefunden und abgedichtet werden.

Hanford, rund 300 Kilometer südöstlich von Seattle, gilt CNN zufolge als der am schwersten radioaktiv verseuchte Ort der westlichen Hemisphäre. Hier wurde in den 40er-Jahren und während des Kalten Krieges Plutonium zum Atombombenbau erzeugt. Später kamen mehrere Nuklearreaktoren hinzu, der letzte von ihnen machte 1987 dicht.

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Berliner Morgenpost

 
18.02.2013

 

Experimentelle Verbrennungsanlage in Samegawa 

 

In einem am 25. November 2012 erschienenen Artikel der Tokyo Shinbun wird berichtet, dass das Umweltministerium beschlossen hat, in Samegawa (Präfektur Fukushima) eine experimentelle Verbrennungsanlage für radioaktiven Abfall zu errichten. Obwohl die Einrichtung offiziell nicht dauerhaft sein soll, gehen die Anwohner vom Gegenteil aus. Dies hätte weitreichende Folgen für Einwohner und Natur. Zum vollständigen, von Katsuragi Shinobu (Aktivistin und Deutschlehrerin aus Ôsaka) übersetzten Artikel

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textinitiative-fukushima.de 

 

11.01.2013 

Ausnahmezustand als Normalität

Knapp zwei Jahre nach der dreifachen Kernschmelze im AKW Fukushima ist die Katastrophe aus den Schlagzeilen verschwunden. Wohl auch deshalb, weil die Betreiberfirma Tepco stets den Eindruck vermittelt, sie habe die Lage im Griff. Dabei ist der Ausnahmezustand zur Normalität geworden.

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 ARD - Tagesschau

 01.02.2013

Japan aktuell: Fukushima-Arbeiter ohne funktionsfähige Atemschutzmaske tätig

 31.01.2013

 Japan aktuell: Organisierte Kriminalität in Fukushima-Dekontamination verstrickt

24.01.2013

Japan aktuell: Feueralarm am AKW Fukushima

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spreadsnews.de

 

05.05.2012

 LETZTES AKW VOM NETZ

Japan bejubelt die Atom-Pause

05.05.2012, 16:58 Uhr

 Japan nimmt die Energiewende notgedrungen vorweg. Im Norden des Inselreichs geht der letzte Reaktor zu Wartungsarbeiten vom Netz. Seit dem GAU sperren sich die Regionen gegen deren Wiederinbetriebnahme.

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Handelsblatt

 

17.04.2012

Reaktor in ukrainischem AKW abgeschaltet

Panne im Atomkraftwerk: In der ukrainischen Stadt Juschnoukrajinsk ist ein Reaktor in einem AKW abgeschaltet worden. Ein defekter Transformator soll schuld sein. Radioaktivität soll nicht entwichen sein. weiter

Spiegel online 

 

03.10.2011

Japan empfiehlt Rückkehr in Gebiete nahe Fukushima

 Gegenden, die mehr als 20 Kilometer von der Atomruine Fukushima entfernt sind, können wieder bewohnt werden. Das hat die japanische Regierung beschlossen.. weiter

 

Zeit online

 

28.09.2011

 

Japan muss gewaltige Bodenmengen entsorgen

 

Japan muss nach dem Atomunglück in Fukushima riesige radioaktiv belastete Gebiete reinigen. Eine neue Simulation zeigt: Die Menge an verstrahltem Müll, die dabei zusammenkäme, wäre kaum zu bewältigen. Derweil ist die Temperatur im Reaktor 2 des AKW erstmals unter die kritische Grenze gefallen.  weiter

Spiegel online

 

07.09.2011

"Innere der Reaktoren ist noch immer eine Blackbox"

Die Explosion des Atomkraftwerks im japanischen Fukushima hatte gravierendere Folgen als angenommen: Sie setzte weitaus mehr radioaktives Cäsium frei als die Atombombe in Hiroshima. Dennoch lassen sich beide Katastrophen kaum vergleichen. weiter

Spiegel online

 

04.09.2011

Letzter Bauer nimmt Strahlentod in Kauf 

Naoto Matsumura harrt allein im radioaktiv verseuchten Gebiet um Fukushima aus. Der Reisbauer sieht es als seine Pflicht zu bleiben. Er kümmert sich um das verwilderte Vieh und die Felder – auch wenn es nie mehr eine Ernte geben wird. weiter

focus online 

 

29.08.2011

Erst verstrahlt, dann verbrannt

Radioaktive Erde wird vergraben, verstrahlter Klärschlamm verheizt - und der noch geschäftsführende Premier Naoto Kan bittet um eine temporäre Deponie. Fünf Monate nach der Atomkatastrophe von Fukushima entsorgt Japan radioaktiven Müll höchst fragwürdig. weiter

sueddeutsche.de

 

19.08.2011

 

Erdbeben nahe dem japanischem Unglücks-AKW Fukushima

Tokio (Reuters) - In Japan ist die Region um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima von einem neuen Erdbeben erschüttert worden.

Berichte über Schäden lagen am Freitag zunächst nicht vor. Eine Tsunami-Warnung wurde nach etwa einer halben Stunde wieder aufgehoben. Die Erdstöße hatten den japanischen Behörden zufolge eine Stärke von 6,8. Nach dem Beben wurden einige Autobahnen gesperrt und mehrere Hochgeschwindigkeitszüge gestoppt, wie der staatliche Fernsehsender NHK meldete. Das schwere Erdbeben und der verheerende Tsunami an der Nordostküste Japans hatten im März in Fukushima zu einem Atomunfall geführt - dem schwersten seit Tschernobyl vor rund 25 Jahren. weiter

 

17.08.2011

FukushimaReaktor nimmt wieder vollen Betrieb auf

Erstmals nach der Atomkatastrophe in Fukushima nimmt der Reaktor 3 des Atomkraftwerks wieder den vollen Betrieb auf. Die japanische Behörde gab dafür grünes Licht, wie die Betreiber Hokkaido Electric Power mitteilte. Seit der Katastrophe sind fast drei Viertel der Atomreaktoren wegen Sicherheitschecks und zur Wartung außer Betrieb.  weiter

 Focus online

 

14.08.2011

 

Deutsche Atomkraftgegner sind Vorbild für japanische Bewegung

Tomoyuki Takada hat viel zu erzählen an diesem Samstag. Der Japaner mit der gelben Jute-Tasche ist gerade von seiner Reise in das Katastrophengebiet um Fukushima zurückgekehrt, es war bereits seine dritte seit dem Reaktorunglück im März. 'In der japanischen Bevölkerung steigt von Tag zu Tag der Widerwille gegen die Atomkraft', sagt der Übersetzer, der seit 1983 in Deutschland lebt. weiter

 

12.08.2011

Beben erschüttert Fukushima – Hohe Strahlenwerte in AKW

Der Nordosten Japans ist in der Nacht erneut von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Der japanischen Erdbebenwarte zufolge ereignete sich der Erdstoss der Stärke 6,0 in einer Tiefe von 50 Kilometern; das Epizentrum lag vor der Küste der Präfektur Fukushima. Am Unglücks-Reaktor wurden unterdessen weitere gefährliche Strahlendosen gemessen.  weiter

SF Schweizer Fernsehen 

 

 

11.08.2011

 "Atomkraft ist nur im Märchen sicher"

 Der Nagasaki-Überlebende Kazuo Soda machte in Wien Station, um bei den Gedenkfeierlichkeiten für die Opfer der Atombomben teilzunehmen. weiter

 Kurier 

 

10.08.2011

Japan verschwieg Risiken der radioaktiven Wolke

Die japanische Regierung hat Vorhersagen über die Verbreitung der radioaktiven Substanzen in der Luft ignoriert - und so möglicherweise Tausende von Menschen einem erhöhten Strahlenrisiko ausgesetzt. Die Atomsicherheitsbehörde verweigert sich kritischen Fragen. weiter

Spiegel

Unbedingt ansehen:  NTV  Japan begeht fatalen Fehler

              ZDF          Frontal 21:  Die Folgen von Fukushima

08.08.2011

 

Nichts ist gut in Fukushima

 

Der Betreiber TEPCO hat die Messungen der Radioaktivität auf dem Anlagengelände und in den Anlagen fortgesetzt und auch Orte untersucht, die bisher offenbar noch nicht berücksichtigt worden waren. Nach TEPCO-Informationen wurde am 31. Juli 2011 der Abluftkamin für die Blöcke 1 und 2 mit einem Gamma-Scan untersucht. An zwei Stellen zeigten die Scans einen hohen Strahlenpegel. Warum wird über Fukushima in den Medien kaum noch berichtet“, kritisiert der Bundesvorsitzende der NaturFreunde Deutschlands Michael Müller. „Aus der Atomruine tritt immer mehr Radioaktivität aus. Zwischen den explodierten Reaktorblöcken 1 und 2 wurde jetzt eine tödliche Strahlung von mehr als 10 Sievert pro Stunde gemessen. Das ist die höchste Belastung seit dem Beginn der japanischen Atomkatastrophe im März 2011. Die Wahrscheinlichkeit, eine solche Bestrahlung zu überleben, liegt bei deutlich unter 50 Prozent“, so Müller. weiter

Euroticker Umweltruf

 

04.08.2011

 

Fukushima-Katastrophe 

Von Provisorium zu Provisorium

Die Kühlung der havarierten Atomkraftwerke in Fukushima funktioniert auch fünf Monate nach Beginn der Krise noch nicht richtig  weiter

Der Tagesspiegel

 

 

Nach Fukushima

Briten schließen Wiederaufbereitungsanlage in Sellafield

Die britischen Atombehörden wollen die Wiederaufbereitungsanlage in Sellafield stilllegen. Die „Risikoeinschätzung“ habe sich nach den Ereignissen in Fukushima geändert, teilte die zuständige Behörde NDA mit. weiter

 

 

 

02.08.2011

 

AKW-Katastrophe in Japan

Fukushima-Strahlung sprengt Skala des Messgerätes

Erst Monate nach dem Reaktorunglück wird das wahre Ausmaß der Verstrahlung an der Atomruine des Kraftwerks Fukushima deutlich. Die Radioaktivität in einem Strahlungsnest wäre für Menschen nach wenigen Sekunden tödlich.  weiter

 

 

 

 

Financial Times

 

01.08.2011

 

Demonstration in FukushimaTepco misst Rekordstrahlung

Die Katastrophe in Japan ist längst nicht vorbei. Der Betreiber des AKW Fukushima misst die höchste Radioaktivität an den Reaktoren seit dem Erdbeben im März. 50 Kilometer entfernt demonstrieren die Japaner in Fukushima gegen Atomkraft und für eine Rückkehr in ihr Zuhause. Zuvor bebt die Erde im Norden des Landes erneut weiter

n-tv

 

28.07.2011

 

Angst und Verzweiflung in Fukushima

 

Mehr als vier Monate ist es her, dass eine verheerende Naturkatastrophe in Japan zu einem folgenschweren Unfall im Atomkraftwerk von Fukushima führte. Obwohl die Techniker noch immer fieberhaft gegen die Kernschmelze ankämpfen, wird die Weltöffentlichkeit immer seltener an die vermutlich größte Atomkatastrophe aller Zeiten erinnert. Erhöhte Strahlenwerte wurden nicht nur in Amerika, sondern auch in Europa gemessen. Wie hoch könnte die Verstrahlung nun tatsächlich im Nahbereich des Kernkraftwerkes sein? Die Menschen in Fukushima leben in Angst. Die Vertreter der Regierung zeigen nichts als Überheblichkeit. weiter

 

 

 

The Intelligenz

 

27.07.2011

 

ENERGIEWENDE

Alles wieder wie vor Fukushima

Der Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), Björn Klusmann, hat die derzeit kursierenden Kostenschätzungen zur Energiewende scharf kritisiert. Das Nachrichtenmagazin „DER SPIEGEL“ hatte zuvor das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) wieder ins Spiel gebracht, und ein RWE-Vertreter samt CDU-Politiker stimmten ein: Der Strompreis werde „wegen des kopflosen Ausbaus der erneuerbaren Energien“ stark steigen. Die Debatte zeigt: Deutschlands Energie-Diskurs pendelt sind wieder ein auf den Stand vor der Nuklear-Katastrophe von Fukushima. weiter

 

 

 

26.07.2011

IAEA rechnet mit zunehmender Atomstromproduktion

Tokio — Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Yukiya Amano, rechnet trotz des Atomunfalls im japanischen Fukushima mit einer zunehmenden Atomstromproduktion weltweit. "Es ist sicher, dass die Zahl der Atomreaktoren weiter steigen wird, wenn auch nicht so schnell wie zuvor", sagte Amano bei einem Treffen mit Japans Ministerpräsident Naoto Kan in Tokio. Kan hatte sich zuvor für einen schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie in Japan ausgesprochen, wo das Erdbebenrisiko sehr hoch ist. weiter

AFP

23.07.2011

 

Lecks, Brände, Überflutungen

Atomunfälle seit Fukushima

Gut drei Monate ist die Katastrophe in Fukushima erst her, und schon ist die Liste der danach vermeldeten Störfälle in anderen Atommeilern lang. Die Agentur dapd hat die INES-Meldungen (Internationale Bewertungsskala für nukleare Ereignisse) sowie Zeitungsberichte und die Webseite des Bundesamtes für Strahlenschutz durchforstet. weiter

 

14.07.2011

Japan: Energiepolitik nach Fukushima
Doch kein voller Atomausstieg

 Atomkraft, jein danke: Japans Ministerpräsident Kan denkt laut über einen Ausstieg aus der Kernenergie nach, doch Regierungssprecher Edano widerspricht: Die Abkehr von der Atomkraft sei nur eine "Hoffnung für die ferne Zukunft".  weiter

SZ

12.07.2011 

Japan denkt über Atomausstieg nach

Vier Monate nach dem Super-GAU in Fukushima-1 zeichnet sich in der japanischen Regierung möglicherweise eine Kehrtwende in der Energiepolitik ab. "Wir müssen eine Gesellschaft entwickeln, die auf Atomenergie verzichten kann", fordert Ministerpräsident Naoto Kan. Dafür müsse Japan stärker auf Alternativen setzen - und Energie sparen.  weiter

SZ

 

11.07.2011

Wulff will sich mit Prüfung des Atomgesetzes Zeit lassen

Berlin - Bundespräsident Christian Wulff hat eine unzureichende Einbindung des Parlaments bei der Energiewende bemängelt. Er will das neue Atomgesetz zunächst eingehend prüfen. Man dürfe solche Entscheidungen nicht in "Koalitionsausschüsse oder bestimmte Sonderkommissionen verlagern." Dies betonte Wulff im ZDF-"Sommerinterview" mit Blick auf das Vorgehen der schwarz-gelben Bundesregierung. weiter

Verivox

Fukushima: Umweltschützer warnen vor "Zeitbombe"

11.07.2011 | 15:14 | (DiePresse.com)

Vier Monate nach Beginn der Katastrophe ist die Lage im Unglücks-AKW weiter kritisch. Global 2000 warnt vor Unmengen radioaktiven Wassers im Keller des Atom-Wracks.  weiter

die Presse.com 

 

22.06.2011

Fukushima lange nicht unter Kontrolle: Temperatur im AKW steigt

Am 22.06.2012 wird die Problematik der Massen an kontaminiertem Wasser deutlich. Tepco reduziert Frischwasserzufuhr und sofort reagiert die Kernschmelze. weiter

suite101.de

25.06.2011 

Senat sucht neue Lagerstätte für Atomschrott

Der Berliner Senat soll einen neuen Standort für das Zwischenlager für radioaktive Abfälle (ZRA) in Wannsee prüfen. Das hat das Abgeordnetenhaus am Donnerstagabend beschlossen "Wir wollen alles tun, um die Lagerung radioaktiver Abfälle in dicht besiedelten Gebieten wie Berlin so weit wie möglich zu minimieren", sagt der Abgeordnete Holger Thärichen (SPD). weiter

Berliner Morgenpost

 

18.06.11

Bedrohlicher Rückschlag

18.06.2011, 13:00

 Wettlauf gegen die Zeit: Ein Anstieg der Strahlung stoppt die Reinigung hochradioaktiven Wassers, die Brennstäbe müssen aber weiter gekühlt werden - wohin mit den verseuchten Wassermassen?  weiter
 

SZ
 

 

31.05.11

Verstrahltes Wasser und eine Explosion

Im Atomkraftwerk Fukushima bereitet radioaktiv verstrahltes Wasser weiterhin Schwierigkeiten: Der Pegel in Reaktor 1 steigt rasant an. Dem Betreiber Tepco wird zudem vorgeworfen nicht ausreichend für die Sicherheit der Arbeiter zu sorgen.   weiter

FAZ

 

Fukushima: Weiter Probleme mit verstrahltem Wasser

In der Atomruine Fukushima macht hoch radioaktiv verstrahltes Wasser weiter Probleme. Laut der Betreibergesellschaft Tepco wurde im Wasser am Boden des Reaktorgebäudes 1 radioaktives Caesium mit Strahlenwerten von zwei Millionen Becquerel pro Kubikmeter gemessen. weiter

Focus

 

30.05.11

Neue Atom-Angst!

Taifun rast auf Horror-AKW Fukushima zu. Reaktor 5 knapp vor neuer Kernschmelze

Tokio – Das Horror-AKW Fukushima (Japan) sorgt für neue Ängste. Nach dem Ausfall des Kühlsystems ist in Reaktor 5 die Wassertemperatur stark angestiegen. Eine weitere Kernschmelze drohte! AKW-Betreiber Tepco verschwieg den Zwischenfall erst, behauptet nun, das Problem sei behoben – da naht neue Gefahr: ein Taifun! weiter

Bild

Tepco traut eigenem Notfallplan nicht

Bis zum Jahresende sollte die Atomruine von Fukushima stabilisiert sein - nun zweifeln Tepco-Vertreter daran, dass dieser Zeitplan noch eingehalten werden kann. Zurzeit erschwert starker Regen die Arbeiten - in einem Reaktor steigt das Wasser. weiter

Stern

Hohe Radioaktivität bei zwei Fukushima-Arbeitern

Tokio — Bei zwei Arbeitern des beschädigten japanischen Atomkraftwerks Fukushima sind in der Schilddrüse hohe Werte radioaktiven Jods festgestellt worden. Das teilte der Kraftwerksbetreiber Tepco mit. Japanischen Medienberichten zufolge wurden die Männer möglicherweise einem Radioaktivitätsniveau über dem zulässigen Jahresgrenzwert ausgesetzt. Bei einer Untersuchung der Arbeiter durch die staatliche Atomaufsichtsbehörde seien zehn mal so hohe Werte radioaktiven Jods 131 wie bei anderen Arbeiten festgestellt worden.weiter

AFP

29.05.11


Kühlpumpe in Reaktor 5 ausgefallen
zuletzt aktualisiert: 29.05.2011 - 11:45

Tokio (RPO). Nach dem Ausfall des Kühlsystems ist in einem Reaktor im weitgehend zerstörten japanischen Atomkraftwerk Fukushima die Wassertemperatur zwischenzeitlich stark angestiegen. Nach Angaben der Betreiberfirma Tepco konnte das Problem am Sonntag aber behoben werden. Der Taifun "Songda" brachte heftigen Regen in die Region, was Befürchtungen auslöste, radioaktives Material könne in den Pazifik geschwemmt werden. weiter
 

RP-Online

 

28.05.11

Japans Horror-AKW Schwerer Taifun rast auf Fukushima zu

Erhöhte Strahlung am Meeresboden vor Kraftwerk

Fukushima (Japan) – Neue Gefahr für Japans Katastrophenregion! Ein schwerer Taifun bedroht die radioaktiv verseuchte Atom-Ruine Fukushima.

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 216 Stundenkilometern wütete Taifun „Songda” am Samstag vor der Küste Taiwans. Bis Montag könnte der Sturm Japans Hauptstadt Tokio erreichen, warnt der japanische Wetterdienst.  weiter

Bild

 

Neue Sorgen um AKW Fukushima

Die Betreiber des Kernkraftwerks Fukushima I haben offenbar weiter Probleme, die Lage unter Kontrolle zu halten: Im Reaktor 3 steigt die Temperatur. Unklar ist, ob das Abklingbecken im Block 4 neuen Beben standhalten würde. Ein anderes AKW nahe Tokio wurde inzwischen abgeschaltet.

Von Peter Kujath, ARD-Hörfunkstudio Tokio

Während erstmals Arbeiter den Reaktorblock 1 des havarierten Atomkraftwerks betreten konnten, um eine stabile Kühlung einzurichten, macht Block Nummer 3 Schwierigkeiten. Hidehiko Nishiyama von der Atomaufsichtsbehörde NISA spricht von einem Anstieg der Temperatur: "Bis zum 1. Mai lag lag sie relativ stabil bei 102 Grad. Dann stieg sie bis zum 5. Mai auf 240 Grad an. Wir pumpen deshalb mehr Wasser in den Reaktor. Außerdem überprüfen wir die Leitungen und werden gegebenenfalls einen neuen Pfad legen, damit das Kühlwasser die Druckkammer auch wirklich erreicht." weiter

 

25.05.11

Volksbegehren für die Hamburger Energiewende
Publiziert am 25. Mai 2011 von wuzonline

Die Initiative UNSER HAMBURG – UNSER NETZ sammelt vom 2. bis 22. Juni Unterschriften für das Volksbegehren für die vollständige Übernahme der Hamburger Energienetze in die Öffentliche Hand – weg von den Kohle- und Atomkonzernen Vattenfall und E.on. Für ein erfolgreiches Volksbegehren müssen in den drei Wochen mindestens 75.000 Hamburger unterschreiben. weiter      die WALDDÖRFER UMWELTZEITUNG 

 

27.05.11


 :: Update Fukushima: Die Lage bleibt ernst

+ 27.05.2011 + Lecks in den Reaktoren, Kernschmelze, tausende Tonnen radioaktives Wasser: Zwei Monate lang hat Tepco verschwiegen, wie ernst die Lage im japanischen AKW Fukushima 1 (Daiichi) wirklich ist.

Jetzt hat der Betreiber seinen Krisenplan überarbeitet – doch auch der ist zumindest aufgrund der öffentlich bekannt gewordenen Informationen nicht nachvollziehbar. Dazu kommt eine weitere Schreckensmeldung: Am heutigen Freitag wurde bekannt, dass es im AKW Fukushima 2 (Daini) gebrannt hat. weiter

sonnenseite.com

 

Atomkatastrophe Fukushima – schon vergessen

War da was? Richtig, die Kernschmelze! Noch vor Kurzem galt sie als unmöglich.

Ein rangloser Unternehmenssprecher namens Aya Omura gab die Sache bekannt, die sich außerdem schon Wochen zuvor ereignet hatte. Was konnte das Wichtiges sein? Es sollte so harmlos klingen, als sei in China gerade ein Sack Reis umgefallen. Und wirklich: Die Strategie des Sprechers ging auf. Kaum jemand hörte mehr richtig hin. Außerhalb Deutschlands, das in der Atomfrage sensibel reagiert, war Herr Omura den meisten Medien nur noch eine Agenturmeldung wert.

Dass sich die andauernde Atomkatastrophe von Fukushima derzeit so erfolgreich verschleiern lässt, hat viel mit Japan selbst zu tun. Wie nach den Atombombenabwürfen über Hiroshima und Nagasaki beugen sich die Japaner heute einer kollektiven Selbsttäuschung, die lautet: Wir sind alle Opfer von Fukushima! Das bedeutet im Umkehrschluss: Niemand trägt Schuld an der Katastrophe. Bislang hat allein der Tepco-Vorsitzende seinen Rücktritt zum 26. Juni angekündigt, nachdem er sich nach dem Atomunfall erst einmal zwei Wochen hat krankschreiben lassen. Ansonsten sitzen die Amtsträger des riesigen atomindustriellen Komplexes in Japan weiter auf ihren Plätzen. Schuld und Verantwortung für Fukushima bleiben undefiniert und unaufgeklärt.

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Zeit Online

 

Stresstest für die Kanzlerin

Atomkraft ist zentrales Thema auf dem G-8-Gipfel. Staaten sind für höhere Sicherheitsstandards

Am ersten Gipfeltag im französischen Deauville ging es auch um die Revolutionen in Nordafrika

Zweieinhalb Monate nach der Katastrophe von Fukushima streben die acht großen Industriestaaten (G 8) höhere Sicherheitsstandards für die Atomenergie an. Die G 8 sei entschlossen, "alle Lektionen" aus dem Unfall zu ziehen, hieß es im Entwurf der Abschlusserklärung für den am Donnerstag begonnenen Gipfel im französischen Seebad Deauville. "Wir erkennen die Wichtigkeit, aus dem Unfall in Fukushima und seinen Folgen zu lernen", erklärten die Staats- und Regierungschefs laut Entwurf.  weiter

Welt Online

 

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